MotoGP 17 bricht zu neuen Ufern auf

MotoGP 17 bricht zu neuen Ufern auf

MotoGP 17

Der Schein trügt. Weit gefehlt, zu glauben, dass die Rückkehr zum bewährten Namensschema ein Indiz für ein biederes Update des Rennspiels ist. 2016 war in Sachen Titel definitiv die Ausnahme von der Regel. In allen anderen Belangen lässt Entwickler Milestone hingegen keinen Zweifel daran, dass der Fortschritt bei MotoGP 17 großgeschrieben wird. Als offizieller Verkaufsstart der neuen Ausgabe der Reihe ist der 15. Juni 2017 vorgesehen, erhältlich sein wird der Adrenalin- und Geschwindigkeitsrausch für PC, PlayStation 4 und Xbox One.

Manager-Karrieremodus als neues Feature

Es würde wenig überraschen, wenn das Videospiel Lust auf mehr macht und sich der Gamer nächstens dabei ertappt, Live-Sportwetten bei Anbietern wie bet365 zu verfolgen. Immerhin wartet die italienische Kreativschmiede Milestone in der diesjährigen Ausgabe der Motorrad-Simulation nicht nur mit den aktuellen Fahrern, Teams und Strecken der WM-Saison 2017 auf, sondern verspricht auch einen kompetitiven Online-Modus nebst dem Red Bull Rookies Cup. Ungeachtet dessen steht zu erwarten, dass die MotoGP-Fans namentlich vom neuen Manager-Karrieremodus angetan sein werden.MotoGP 17

BEATRIZ NEILA #36# auf Twitter

 

Im neuen Videospiel dürfen sich Gamer als Fahrer versuchen, aber auch als Team-Manager Beweise ihres Könnens geben. Die Möglichkeit, die Meisterschaft einmal aus der Perspektive der Entscheidungsträger zu erleben, ist eine willkommene Spielbereicherung und verspricht Spannung pur. Geschick im Umgang mit Ressourcen und der Motivation der Fahrer vorausgesetzt sollten die Erfolge nicht ausbleiben. Ob der Weltmeistertitel drin ist, steht auf einem anderen Blatt, aus Siegen lässt sich aber Kapital schlagen. Nicht anders als im wirklichen Leben spülen sie durch Sponsorenverträge Geld in die Kassen, womit sich der Teammanager in der Lage sieht, die Performance seiner Fahrer zu verbessern.
Selbstredend ist es mit den Sponsoren allein nicht getan. Ohne High-Performance-Maschinen ist an ein Weiterkommen in der Meisterschaft nicht zu denken. Mithin ist es am Team, Leistung zu bringen, um die Auswahl der Bikes zu vergrößern. Entsprechend gut will die Rekrutierung der Fahrer überlegt sein. Regelmäßig zu Saisonbeginn obliegt dem Manager die Aufgabe, die besten Leute für sein Team zu finden. Die KI übernimmt dabei die Steuerung der sechs Fahrer. Fünf davon sind angeheuert, einer ist eine Eigenkreation des Spielers.
Insgesamt überblickt der Teammanager mehr als zehn Abteilungen. Will er erfolgreich sein, muss er im reinen Management ebenso zuhause sein wie in der Ernährungswissenschaft oder im Körpertraining. Wer sein Handwerk versteht, hat gute Chancen, gleich in drei verschiedenen Klassen den Weltmeistertitel zu holen. Mit der bloßen Koordination der Tätigkeiten ist die Sache aber beileibe nicht erledigt. Ohne entsprechende Investitionen in die eigenen Forschungs- und Entwicklungsabteilungen wird es schwer möglich sein, à la longue Triumphe zu feiern.

Grafisch und spielerisch auf der Überholspur

Lead Programmer Michele Caletti hat Erfreuliches zu berichten. Erstmals in der Geschichte der MotoGP-Reihe werden die Fahrer auf den Konsolen mit 60 Frames pro Sekunde über den Bildschirm rasen.

Der Umstand, dass im Unterschied zu MXGP3 und Gravel bei MotoGP 17 noch nicht die Unreal Engine 4 zum Zug kommt, sondern ein allerletztes Mal die eigene Engine ausgeschlachtet wird, fordert die Entwickler geradezu auf, zu zeigen, was in ihr steckt. An 60 FPS wäre aber nicht zu denken, wenn damit Abstriche in der Grafikqualität einhergehen würden. Dass dem nicht so ist, ist der Optimierung des Spiels und der bestmöglichen Nutzung aller CPU-Kerne zu verdanken. Im Verein mit der Verbesserung der 3D-Assets und Shader resultiert unterm Strich ein Spiel, das sowohl optisch als auch spielerisch überzeugt. Schließlich schlagen sich 60 FPS im Handling, in der Physik und in der Reaktionsfähigkeit nieder.

MotoGP 17

Rick King auf Twitter

Soundeffekte eins a

Selbst oder gerade der Sound kommt in MotoGP 17 nicht zu kurz. So verspricht Audio Director Paolo Ogliari eine deutliche Verbesserung der Qualität, die Zweiradfans umgehend bemerken werden. Dabei richteten die Soundexperten ihre volle Aufmerksamkeit namentlich auf jene Klangkulisse, die für eine spezifische Motordrehzahl charakteristisch ist und das eine Motorrad vom anderen unterscheidet. Dank des Synthesesystems REV ist eine noch genauere Reproduktion des natürlichen Motorsounds möglich. Das dürfte die Zweiradfans freuen. An Realitätsnähe kann es für sie in einem Videospiel nämlich nicht genug geben. Spätestens damit stehen bei MotoGP 17 alle Zeichen auf Erfolg.
Liebe grüße gehen hier an Marc für den Gastbeitrag.

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Lázaro

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Dark Souls Veteran, Meister aller Kampfkünste, Rechtschreibe Monster, Grammatik Tier.

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