Mittelerde: Schatten des Krieges  Kurz-Review

Mittelerde: Schatten des Krieges Kurz-Review

Nach knapp 30 Stunden Spielzeit hab ich es durchgespielt und werde euch in dieser Mittelerde: Schatten des Krieges Kurz-Review in wenigen Sätzen beschreiben, ob es sich lohnt die Zeit zu investieren oder doch lieber nach einer besseren Alternative ausschau zu halten.

Viel spaß mit der Mittelerde: Schatten des Krieges Kurz-Review

 

Die Story

Keine Angst, hier wird nicht gespoilert. Herr der Ringe Fans oder Freunde der Hobbit Filme, können sich auf ein paar sehr coole Sequenzen freuen. Geschichtlich spielt es nämlich genau zwischen beiden Trilogien und erzählt euch mehr über den sehr belanglosen Waldläufer Talion. An sich sehr unspektakulär, abgesehen von den ganz netten Hintergrundinformationen. Es gibt den ein oder anderen sehr sympathischen Charakter, aber leider bleiben die meisten sehr farblos und wirken alles andere als spannend und interessant.

Mittelerde: Schatten des Krieges Kurz-Review

Das Gameplay

Was mir gut gefallen hat, waren die Sachen und Fähigkeiten, die man freischalten konnte, das gab dem bekannten freeflow Kampfsystem eine Tiefe, leider empfand ich es nicht so flüssig und gut wie beim Vorgänger. Wer gar keine Ahnung vom Kampfsystem hat, der braucht sich nur die Batman Arkham Spiele oder das richtig gute Mad Max anzugucken, dann weiß man sofort wo die Inspiration her kam.

Was mir nicht gefallen hat, waren zum einen die Bosskämpfe, die waren zum Teil unfair und nervig, weil man meist einen starken Ork oder anderen Gegner bekämpft, der es einem echt schwer machen kann, vor allem wenn er immun gegen Fähigkeiten wird, die seine Verteidigung durchbrechen könnte und gleichzeitig greifen aber zig andere kleine Orks an. Das kann schon frustrierend werden, wenn man den ein und selben Kampf immer wieder machen muss, nur weil man einfach gegen eine Überzahl an Gegnern kämpfen muss.

Auch die Welt und das Reisesystem waren für mich eine Enttäuschung. Zwar gibt es in Mittelerde: Schatten des Krieges eine sehr große Welt mit riesen Gebieten, aber leider sind diese nicht miteinander verbunden, so dass wenn man im Gebiet „B“ eine Mission hat und sich gerade in Gebiet „A“ befindet, über das Schnellreisemenü dorthin begeben muss. Viel cooler wäre es, wenn man mit einen Drachen oder mit etwas anderem, einfach drüber fliegen könnte.

Wie gewohnt gibt es jede Menge Nebenbeschäftigungen, wie das Sammeln von Relikten, die euch noch mehr Hintergrundinformationen zu den Filmen und Büchern liefern, die zum Teil auch ganz gut sind. Auch könnt ihr wie beim Vorgänger eine eigene Armee aufbauen und euch im Nemesis System zum Herrscher von Mittelerde befördern.

 

 

FAZIT

Mittelerde: Schatten des Krieges Kurz-Review

Es ist unterm Strich ein deutlich schlechteres Spiel als der Vorgänger und trotzdem hat es mich knapp 30 Stunden gepackt und das obwohl ich fast nur Hauptmissionen gemacht habe und es hätten locker 100 Stunden draus werden können, wenn ich mehr Zeit gehabt hätte. Ohne das Herr der Ringe Gewand wäre es wahrscheinlich nur ein durchschnittlich gutes Spiel mit ein paar guten Ideen die nicht so gut umgesetzt worden sind. Auch technisch erlaubt es sich viele Fehler. Trotz all dem Negativen, ist es einen Blick wert.

Genrefans können getrost blind zugreifen, alle anderen spielen Probe.

 

 

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The Verdict

6.8Fair

The Good: Umfangreicher Spielinhalt
Sehr gut Designte gegner
Motivierendes Levelsystem
Schöne Cutscene

The Bad: Technisch unsauber
Belanglose Story
Unfaire Bosskämpfe
Hackeliges Kampfsystem

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Lázaro

Babo

Dark Souls Veteran, Meister aller Kampfkünste, Rechtschreibe Monster, Grammatik Tier.

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